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Unser Lebenslauf

Die Geburt

Der Jodlerklub Safran wurde am 28. April 1978 als achter Jodlerklub im Oberwallis gegründet. In der Gründerversammlung waren die geschäftlichen Traktanden schnell erledigt, so dass die 24 nicht unvorbereitet erschienen Munder Jodlerinnen und Jodler gleich eine Kostprobe ihres Könnens geben konnten.
Im ersten Vorstand übernahm Viktor Schnydrig das Amt des Präsidenten, Amandus Schnydrig das des Aktuars, Werner Studer kümmerte sich um die Finanzen, während Amandus Fercher die Rolle des Dirigenten besetzte. Neben den Bezeichnungen „Mundstein“ und „Salwald“ machte der „Safran“ das Rennen, weil dieser der breiten Öffentlichkeit am geläufigsten ist und sofort mit Mund assoziiert wird.

Der Jodlerklub Safran bezweckt die Pflege guten Jodelgesanges, die Förderung von Kameradschaft und die Mitwirkung an weltlichen und religiösen Anlässen.
Bereits nach einem Jahr erschienen die Munder in einheitlichem Look: dunkle Hose, Trachtenbluse mit aufgenähter Safranblume, Jodlerknopf und Hut für die Männer – die Walliser Wecktagstracht für die Frauen. Diese Trachten wurden am 20. Mai 1979 durch Pfarrer Kaspar Lauber eingeweiht. Auf der Gästeliste zu diesem Feste standen neben den Dorfvereinen die Jodlerklubs von Naters, Glis, Ausserberg, Sieders und Oberhofen.

Die Kindheit

In relativ kurzer Zeit hat der Jodlerklub Safran ein beachtliches Niveau erreicht und ist seit seiner Geburt unzählige Male daheim und auswärts vors Publikum getreten. Zu den ersten Auftritten zählen Neujahresempfänge in Mund, Jubiläen, das Salwaldfest und das Waldfest, Heimatabende in Saas-Fee, 1. Augustfeiern in Saas-Fee und auf der Bettmeralp, die OGA 1978 usw. Die Presse berichtete immer wieder, dass die Darbietungen des Jodlerklubs Safran mit Begeisterung aufgenommen werden. Am 23. April 1983 trugen die Munder zum ersten Mal die Jodelmesse von Jost Marty mit grossem Erfolg vor. In der Presse konnte man lesen, „…der Jodlerklub Safran aus Mund sang eine ans Herz rührende Jodelmesse. Sein betender Gesang und die anschliessenden Jodeleinlagen zum Lobe Gottes haben die Besucher der übervollen Kirche tief beeindruckt. Manch eine und manch einer haben sich einer Freudenträne nicht geschämt. Jawohl, liebe Munder mit den goldenen Kehlen, so war es! ...“

Am 10./11. August 1985 bildete das Safrandorf die stimmungsvolle Kulisse für das 26. Wallis Jodlertreffen. „Mund war ein Jauchzer wert“, las man in grossen Buchstaben in der Presse. Anlässlich der Fernsehsendung „Fyrabig“ mit Sepp Trütsch vom 29. Januar 1988 war der Jodlerklub Safran mit von der Partie. Am 24./25. August 1996 hatte Mund zum 2. Mal die Ehre, Gastgeber des 37. Walliser Jodlerfestes zu sein. Es war ein in allen Bereichen gelungenes Jodlertreffen.

Die Pubertät

Im Jahre 1998 musste der Verein infolge interner Streitigkeiten eine schwierige Phase meistern. Durch diesen Streit verlor der Jodlerklub Safran zahlreiche Mitglieder und musste neu strukturiert werden um weiter existieren zu können. Die musikalische Leitung übernahm neu Werner Pfammatter.

Das junge Erwachsenenalter

Inzwischen sind die Wunden der Pubertät abgeheilt und der Verein hat seinen Weg wieder gefunden. Am 9. Oktober 1999 segnete der Pfarrer Otto Kalbermatten im Rahmen einer Jodelmesse die neue Tracht des Jodlerklubs ein. Nach diversen kantonalen Jodlertreffen konnte unser Klub anlässlich seines 25. Geburtstages eine CD aufzeichnen und veröffentlichen.

Zum 26. Geburtstag, im Jahre 2004, vereinigte der Jodlerklub Safran dann Tradition und Fortschritt: Das Resultat davon ist unser moderner, frischer Internetauftritt!

 
     
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